2010
Gutachten "Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung" vorgelegt
(Berlin, 30. August 2010)

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Bundesministeriums für Umwelt hat die Prognos AG in Zusammenarbeit mit dem EWI (Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln) und der GWS (Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung) Energieszenarien mit einem Zeithorizont bis 2050 erstellt. Die Ergebnisse stellen eine der Grundlagen für die Gestaltung des Energiekonzepts der Bundesregierung dar.
Es wurden insgesamt acht Zielszenarien gerechnet bei Variation der Laufzeitverlängerung bestehender Kernkraftwerke (4, 12, 20 und 28 Jahre) und mit unterschiedlichen Ansätzen für die Nachrüstkosten.
Die Zielszenarien zeigen, unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen eine langfristige Umgestaltung des Energiemarkts in Richtung auf eine regenerative Energieversorgung möglich ist.
Link zur Pressemitteilung des BMWi
Link zum Download des Gutachtens
 
Projekt QUBE: Internetseite gestartet
(Bonn, 16. Juli 2010)

Im Rahmen des Projekts QUBE wurde nun die Internetseite  www.qube-projekt.de  gestartet. QUBE steht für Qualifikation und Beruf in der Zukunft. Der Arbeitsmarkt der Zukunft wird die Qualifikations- und Berufsanforderungen verändern. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) legen hier auf der Grundlage von Projektionen des zukünftigen Arbeitskräftebedarfs und -angebots nach Qualifikationen und Berufshauptfeldern eine Modellrechnung der zukünftigen Entwicklungen nach Qualifikation und Berufen vor.

Gemeinsam mit der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) und dem Fraunhofer-Institut für Informationstechnologie (FIT) werden die Datengrundlagen und methodischen Vorarbeiten, die Strukturen und Annahmen von insgesamt drei Projektionsmodellen sowie die Modellrechnungen einer Saldierung von Angebot und Bedarf bis 2025 vorgestellt. Damit sollen mögliche Engpässe und Handlungsfelder auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft sichtbar gemacht werden.
 
Arbeitsmarktprojektion mit dem IAB-INFORGE-Modell
(Nürnberg, 25. Juni 2010)

Unter dem Titel „Arbeitsmarktbilanz bis 2025 -  Demografie gibt die Richtung vor“ haben Johann Fuchs und Gerd Zika vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf der Grundlage des von der GWS mbH für das IAB entwickelten IAB-INFORGE-Modells die Ergebnisse einer Langfristprojektion bis zum Jahr 2025 vorgestellt. Bis 2025 könnte die Zahl der Beschäftigten in den unternehmensnahen Dienstleistungen um mehr als 1,5 Million wachsen. Zu diesem Sektor zählen beispielsweise die Bereiche Forschung und Entwicklung, Software und Ingenieurdienstleistungen, Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung, Werbung und PR, aber auch die Leiharbeit. Unter folgendem Link erhalten Sie weitergehende Informationen.
 
Gesamtwirtschaftliche Effekte erneuerbarer Energien
(Osnabrück, 21. Juni 2010)

Ulrike Lehr hat auf der Ressortpräsentation des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit „Präsentation und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse zu allgemeinen und ökonomischen Aspekten der erneuerbaren Energien“ zum Thema „Gesamtwirtschaftliche Effekte erneuerbarer Energien“ vorgetragen. Das Hintergrundpapier zu diesem Vortrag findet sich hier .
 
Ergebnisse der GWS-Arbeitsmarktprojektionen im Nationalen Bildungsbericht 2010 enthalten
(Osnabrück, 18. Juni 2010)

Die lang erwartete Neuauflage der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragten Studie „Bildung in Deutschland 2010“ zitiert ausführlich die Ergebnisse der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und dem Institut für Arbeits- und Berufsforschung (IAB) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) und der GWS mbH erstellten eigenständigen Studie zur künftigen Entwicklung der Qualifikationen und Berufe auf dem Arbeitsmarkt. Die GWS mbH war im Rahmen der Studie für eine der Projektionen der Erwerbspersonenanzahl nach Alter, Geschlecht, Beruf und Qualifikation bis 2025 verantwortlich.

Weitere Informationen unter http://www.bildungsbericht.de/daten2010/bb_2010.pdf.
 
Ökonomische Analyse alternativer Klimaschutzbeiträge
(Berlin, 17. Juni 2010)

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie haben die Prognos AG und die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) alternative Klimaschutzbeiträge von Staaten und deren Auswirkungen auf die Energiewirtschaft und andere Sektoren analysiert. Seit heute sind die Endberichte veröffentlicht.

Die Pressemitteilung des BMWi, die Berichte und weitergehende Informationen finden sich unter
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=346720.html

 
Der Wachstumsbeitrag einer Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Beherbergungsleistungen
(Osnabrück, 25. Mai 2010)

Mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz hat die Bundesregierung die Anwendung des verminderten Mehrwertsteuersatzes von 7% auf Beherbergungsleistungen beschlossen. Unter der Annahme eines jährlichen Steuerverlustes von 1 Mrd. Euro, kommt die vorliegende Analyse zu dem Schluss, dass die Mehrwertsteuersatzsenkung zwar einen positiven Gesamteffekt auf die Volkswirtschaft ausübt, jedoch die Stimuli weder nachhaltig noch signifikant sind. Das veröffentlichte  GWS  Discussion Paper 10/1 stellt die Ergebnisse der Simulationsrechnung mit dem Modell INFORGE dar.
 
Nachhaltige Energiewende wirkt sich positiv auf österreichische Volkswirtschaft aus
(Osnabrück/Wien, 20. Mai 2010)

Im Auftrag des Klima- und Energiefonds wurden im Rahmen des Projektes e-co "Volkswirtschaftliche Auswirkungen eines nachhaltigen Energiekonsums" untersucht. In Zusammenarbeit mit dem SERI, der RWTH Aachen und Karuna Consult wurden Szenarien mit verschiedenen Schwerpunkten (Ausbau erneuerbarer Energien, Effizienzsteigerungen u.a. durch Sanierungsmaßnahmen und Verbrauchsreduktionen durch Verhaltensänderungen) formuliert und die volkswirtschaftlichen und energetischen Auswirkungen mithilfe des makroökonometrischen Modells http://www.energiemodell.at/bilder/modell-logo-web.gif (Environment - Energy - Economy in Austria) analysiert.

Zusätzliche Informationen können unter http://www.energiemodell.at/ und in der Presseinformation vom 19.05.2010 bezogen werden.
 
Kosten- und Nutzenwirkungen des Ausbaus Erneuerbarer Energien im deutschen Strom- und Wärmemarkt
(Osnabrück, März 2010)

Die erste Arbeitsphase des Vorhabens "Einzel- und gesamtwirtschaftliche Analyse von Kosten- und Nutzenwirkungen des Ausbaus Erneuerbarer Energien im deutschen Strom- und Wärmemarkt",  das unter Federführung des Fraunhofer ISI vom Institut für Zukunftsenergien, dem deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und der GWS mbH durchgeführt wird,  ist mit Vorlage eines umfangreichen Zwischenberichts abgeschlossen. Hierin werden die bisher vorliegenden Ansätze und Methoden zur Erfassung der ökonomischen Wirkungen des Ausbaus der erneuerbaren Energien zusammengestellt, diskutiert und - soweit möglich - für die Jahre 2007 und 2008 quantifiziert. Hierzu wurde ein konzeptioneller Rahmen entwickelt, der eine Gesamtbewertung der Effekte ohne Doppelzählungen oder Lücken ermöglicht.
 
Bruttobeschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland im Jahr 2009
(Osnabrück, März 2010)

In einem laufenden Forschungsvorhaben unter der Federführung der GWS mbH  und unter Mitwirkung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, des Zentrums für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung und des Fraunhofer ISI werden die Beschäftigungseffekte des Ausbaus erneuerbarer Energien untersucht. Regelmäßig wird im Frühjahr im Rahmen dieser Untersuchung die Beschäftigung, die dem Ausbau der erneuerbaren Energien zurechenbar ist, für das vergangene Jahr berechnet und veröffentlicht. Die aktuellen Zahlen liegen vor und zeigen, dass die Branche sich in der Wirtschaftskrise gut behauptet hat. Die Beschäftigung in 2009  liegt mit 300.500 um knapp 8% höher als in 2008.
 
       
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