Same Same but Different: Similarities and Differences in Regional Conditions for the Energy and Heating Transition

22.01.2026

Die Dekarbonisierung des Energiesystems und die Umgestaltung des Wärmesektors erfordert eine integrierte, räumlich differenzierte Planung. Regionale Rahmenbedingungen wie der Gebäudebestand, Urbanität, bestehende Fernwärmenetze, Erneuerbaren‑Potenzial etc. bestimmen technisch und ökonomisch geeignete Pfade. Diese Studie erstellt eine reproduzierbare Typologie für 400 deutsche Kreise auf Basis eines Indikatorensatzes, der alle wesentlichen Merkmale zur Energienachfrage, Gebäudebestand, Infrastruktur sowie sozioökonomischen und strukturellen Merkmalen umfasst. Mittels Normierung, Hauptkomponenten‑Analyse (PCA) zur Dimensionsreduktion und modellbasiertem Clustering wurden fünf Regionstypen identifiziert, die räumliche Muster für die Wärme- und Energiewende abbilden. Beiträge: (1) eine multivariate, räumlich explizite Typologie für Benchmarking und Vergleich; (2) eine Entscheidungsgrundlage, die technische und sozioökonomische Indikatoren kombiniert, um Interventionen zu priorisieren (z. B. Fernwärmeumstellung, Sanierungsförderung, Wärmepumpenförderung); (3) ein Framework zur Fokussierung von Modellierung und Stakeholder‑Engagement durch Gruppierung von Kreisen mit ähnlichen Ausgangsbedingungen.
 


Stöver, B., Fehnker, D., Hembach-Stunden, K. & Ulrich, P. (2026): Same Same but Different: Similarities and Differences in Regional Conditions for the Energy and Heating Transition. GWS-Kurzmitteilung 2/2026, Osnabrück.

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