Projekttitel:
UNCHAIN – UNpacking climate impact CHAINs. A new generation of action- and user-oriented climate change risk assessments
Laufzeit:
2019
2022
Details
Projekttitel:
Bioökonomie in Europa und SDGs: Entwicklung, Beitrag, Trade-off
Projektbeschreibung:

Die Entwicklung der Bioökonomie ist mit nationalen und internationalen Nachhaltigkeitszielen eng verknüpft. Die EU als großer Importeur von Produkten der Land- und Forstwirtschaft muss dabei auch die globalen Auswirkungen des eigenen Handelns bei der Politikgestaltung berücksichtigen. Zielkonflikte sind absehbar, wenn erwartete Entwicklungen verschiedener Bereiche übereinandergelegt werden. Datensätze und Modelle, die diese Zielkonflikte erfassen können, weisen noch verschiedene Schwachpunkte auf. Im Rahmen von BEST werden zwei globale Makromodelle, die auf unterschiedlichen Datensätzen und Theoriehintergründen beruhen, eingesetzt. Sie werden um ein detailliertes Partialmodell ergänzt, das Produktion, Handel und Nachfrage einzelner Gütergruppen der Bioökonomie erfasst. Außerdem werden der globale Landnutzungswandel und die Effektivität der Landnutzungs-Governance betrachtet.
Auf dieser Basis werden die folgenden Fragestellungen detailliert beleuchtet:
1. Welche potentiellen Entwicklungspfade gibt es für die Bioökonomie in der EU mittelfristig (2030) mit Blick auf die regionale und globale Erreichung der SDGs und Erwartungen in verschiedenen Nutzungsbereichen sowie langfristig (2050/60) vor dem Hintergrund der Shared Socioeconomic Pathways (SSPs) und Klimaziele?
2. Welcher Beiträge und welche Zielkonflikte für die Erreichung der sozio-ökonomischen und ökologischen SDGs (2, 6-9 und 12-15) in Europa und weltweit ergeben sich aus diesen Entwicklungspfaden?
3. Welche Auswirkungen haben einzelne isolierte nationale Politikmaßnahmen (einschließlich EU) der Förderung und Regulierung von Bioökonomie gegenüber koordinierten globalen Mechanismen? Welche Möglichkeiten und Grenzen ergeben sich daraus, um die Entwicklung einer nachhaltigen Bioökonomie zu steuern, die einen möglichst hohen Grad der Zielerreichung gewährleistet? Das Vorhaben ist in fünf Arbeitspakete untergliedert. Für den Austausch mit nationalen und internationalen Experten sind zwei Workshops vorgesehen.

Laufzeit:
2019
2022
Details
Schaubild:
Projekttitel:
„BEniVer“: Begleitforschung für die Förderinitiative „Energiewende im Verkehr“: Handlungsoptionen entwickeln für die Erforschung, Entwicklung, Produktion und Markteinführung von alternativen Kraftstoffen
Projektbeschreibung:

Dieses Verbundprojekt stellt die Begleitforschung der Förderinitiative „Energiewende im Verkehr“ dar. Das Projekt hat das übergeordnete Ziel, die Forschung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Thematik der strombasierten Kraftstoffe zu unterstützen. Das Ziel der Begleitforschung ist einerseits die Vernetzung innerhalb der Förderinitiative und die Kommunikation mit Projektträger, Ministerien und Experten/-innen sowie Stakeholdern aus Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft. Hierzu werden fachübergreifende Workshops sowie öffentlichkeitswirksame Statuskonferenzen zur Förderinitiative organisiert. Andererseits soll die Begleitforschung die Vergleichbarkeit und Konformität der Forschungsergebnisse innerhalb der Förderinitiative sicherstellen. Im Teilvorhaben der GWS wird hauptsächlich der durch die Einführung strombasierter Kraftstoffe im Rahmen der Verkehrswende eintretende strukturelle Wandel detailliert untersucht, um mögliche industrieökonomische und gesamtwirtschaftliche Effekte abschätzen und diesen Wandel damit besser begleiten zu können. Es wird auch ein besseres Verständnis der hinter globalen Energie- und Treibstoffmärkten stehenden Industriesektoren und der ökonomischen und technischen Prozesse der Erzeugung und des Transports der jeweiligen Energieträger und Treibstoffe geliefert. Zur Analyse der Effekte der Energiewende im Verkehr und der besonderen Rolle der strombasierten Kraftstoffe werden mit dem makroökonometrischen Modell PANTA RHEI verschiedene Entwicklungspfade auf ihre industrieökonomischen und gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge untersucht. Das Modell wird dazu auch angepasst und entsprechend erweitert. Zusätzlich werden Außenhandelsszenarien und Markteinführungsinstrumente mit PANTA RHEI betrachtet. Dazu erfolgen Abstimmungen zur entsprechenden Methodik und mit Ergebnissen in anderen Projekt-Clustern, um die Robustheit von Aussagen zu erhöhen.

Laufzeit:
2018
2022
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Schaubild:
Projekttitel:
Modelle zur Analyse internationaler Wechselwirkungen des EU ETS
Projektbeschreibung:

In diesem Forschungsprojekt sollen Fragen nach den Auswirkungen von Zielarten, klimapolitischer Umsetzung und internationaler Kooperation im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens und der aktuell vorliegenden national festgelegten Minderungsbeiträge (NDCs) sowie im Rahmen möglicher und nötiger Ambitionssteigerungen zur Erreichung der langfristigen Klimaschutzziele analysiert werden (1,5°C).
Dabei sollen internationale Wechselwirkungen, die im Kontext des Europäischen Emissionshandelssystems unter dem Stichwort Carbon Leakage diskutiert werden, im Zentrum der Analysen stehen. Das Projekt soll durch die Analyse vorgegebener Szenarien mit unter-schiedlichen Modellen (GEM-E3 und GINFORS_E) auch wesentliche Informationen zum "Einflussfaktor Modell" liefern.
Das Projekt wird unter Leitung der GWS zusammen mit E3-Modelling und Prof. Andreas Löschel bis Mitte 2021 im Auftrag des Umweltbundesamtes bearbeitet.

Laufzeit:
2019
2021
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Schaubild:
Projekttitel:
Die Auswirkungen von klimapolitischen Maßnahmen auf den österreichischen Arbeitsmarkt
Projektbeschreibung:

Welche Folgen ergeben sich für den Arbeitsmarkt, wenn Maßnahmen zur Vermeidung des und zur Anpassung an den Klimawandel(s) ergriffen werden? Das ist die zentrale Fragestellung, die im Rahmen des Projekts – beauftragt vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz in Österreich – beantwortet werden soll. Verschiedene klimapolitische Maßnahmen (z. B. energetische Gebäudesanierung, Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel) werden hinsichtlich ihrer Folgen auf die Arbeitskräftenachfrage, aber auch der CO2-Einsparungsmöglichkeiten modellgestützt analysiert. Das e3.at(economy-energy-environment)-Modell für Österreich der GWS wird eingesetzt, um die Szenarien zu rechnen und die (sozio-)ökonomischen, energetischen und umweltrelevanten Folgen bis zum Jahr 2030 zu quantifizieren.

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Institut für Höhere Studien (IHS) aus Österreich durchgeführt.

Laufzeit:
2019
2020
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Schaubild:
Projekttitel:
Integrierte Nachhaltigkeitsbewertung und -optimierung von Energiesystemen
Projektbeschreibung:

Die politische Debatte über nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung verengt sich derzeit weitgehend auf das Erreichen der Klimaschutzziele bei vertretbaren Kostenbelastungen für Bürger und Industrie. Mit dieser Fokussierung werden zahlreiche Nachhaltigkeitsaspekte wie Ressourcenbedarf, gesellschaftliche Akzeptanz oder Emissionen im Lebenszyklus neuer Technologien ausgeblendet, die eine nationale Strategie der Bundesregierung jedoch im Blick haben muss, soll eine Transformation hin zu einem nachhaltigen Energiesystem realisiert und mittels politischer Maßnahmen gesteuert werden.
Das Hauptziel des Vorhabens ist daher die Schaffung einer neuen generischen Modellierungs- und Bewertungsumgebung für Energieszenarien, in der technisch-strukturelle Entwicklungspfade des Energiesystems anhand verschiedener wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und umweltrelevanter modellgestützter Zielgrößen analysiert, bewertet und multikriteriell optimiert werden können.

Laufzeit:
2018
2020
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Schaubild:
Projekttitel:
SYMOBIO: Systemisches Monitoring und Modellierung der Bioökonomie
Projektbeschreibung:

Das Vorhaben erforscht und entwickelt wissenschaftliche Grundlagen für ein systemisches Monitoring und die Modellierung der Bioökonomie (BÖ) in Deutschland. Das dreijährige Vorhaben unter Leitung der Universität Kassel wird vom BMBF gefördert. Ausführliche Informationen finden sich hier.

Laufzeit:
2017
2020
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Schaubild:
Projekttitel:
Dekarbonisierung und Senkung der Treibhausgasemissionen auf den EU-Inseln sowie Verbesserung der sozioökonomischen und nichtmarktbezogenen Bewertung des Klimawandels für Europa – für 2050 und darüber hinaus
Projektbeschreibung:

Ziel des Projektes SOCLIMPACT ist die Definition von Wirkungsketten des Klimawandels und von kohlenstoffarmen Transformation auf europäischen Inseln bis 2050 und darüber hinaus sowie die Analyse von entsprechenden makroökonomischen und nichtmarktspezifischen Auswirkungen für Europa.
Erstens werden Projektionen zur Klimawirkung für europäische Inseln entwickelt. Das Projekt wird die Beziehung zwischen dem Klimawandel und biophysikalischen Auswirkungen berücksichtigen, je nach den Besonderheiten der einzelnen Inseln und den Vulnerabilitätsindikatoren. Zweitens wird die Bewertung von sozioökonomischen Auswirkungen in vier Schlüsselbereichen der Blue Economy der EU (Aquakultur, Küsten- und Meerestourismus, Fischerei und Seeverkehr) durchgeführt.
Schließlich wird das Projekt CO2-arme Pfade und Anpassungslösungen einordnen und abbilden.
Die Ziele im Einzelnen:
1. Ein verbessertes Verständnis der Klimawandelauswirkungen auf die EU-Inseln, angesichts ihrer besonderen Anfälligkeit gegenüber Kontinentaleuropa.
2. Bereitstellung konsolidierter Daten und Kenntnisse mit einer sektorübergreifenden Perspektive zu den sozioökonomischen Kosten verschiedener Szenarien des Klimawandels für 2050 und darüber hinaus für EU-Inseln und die Auswirkungen auf die Blue Economy der EU.
3. Validierung einer neuen Methodik für die Schätzung des wirtschaftlichen Werts von nicht-marktlichen Klimawandelfolgen
4. Ermittlung und Einordnung geeigneterer kohlenstoffarmer Transformationspfade und Risikomanagementstrategien für jede EU-Insel gemäß verschiedener Szenarien des Klimawandels.

Laufzeit:
2017
2020
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Untersuchung der Rolle der Energie- und Ressourcenproduktivität für ökonomisches Wachstum und Entwicklung von politischen Instrumenten zur Eindämmung makroökonomischer Rebound-Effekte
Projektbeschreibung:

Das vom BMBF über drei Jahre geförderte Vorhaben ReCap fokussiert auf das Phänomen, dass trotz erheblicher Effizienzfortschritte in den letzten 40 Jahren der absolute Verbrauch an Energie und Ressourcen in Deutschland nicht im entsprechenden Maße gesunken ist. Dies kann an Rebound-Effekten aber auch an anderen Determinanten des Wirtschaftswachstums und Nachfrageverhaltens liegen. Das Vorhaben strebt erstens an, das Verhältnis makroökonomischer Rebound-Effekte und anderer Determinanten des Wirtschaftswachstums zu untersuchen und ihre Bedeutung für den aggregierten Energie- und Ressourcenverbrauch empirisch zu überprüfen (Systemwissen). Zweitens möchte das Vorhaben Maßnahmen, mit denen makroökonomische Rebound-Effekte eingedämmt bzw. Wachstumstreiber abgeschwächt werden können, entwickeln und auf ihre ökologischen und volkswirtschaftlichen Konsequenzen überprüfen (Orientierungswissen). Drittens strebt es an, in einem transdisziplinären Policy Innovation Lab (PIL) Empfehlungen zur politischen Umsetzbarkeit geeigneter Maßnahmen zu prüfen und somit die Chancen einer politischen Umsetzung möglichst „rebound-fester“ Instrumente zur absoluten Reduktion des Ressourcen- und Energieverbrauchs zu erhöhen (Transformationswissen).

Laufzeit:
2017
2020
Details
Schaubild:
Projekttitel:
Energiewirtschaftliche Projektionen und Folgenabschätzungen 2030
Projektbeschreibung:

Im Rahmen der nationalen und internationalen Prozesse zur Implementierung von Klimaschutz- und Energiesystemstrategien besteht ein aktueller Bedarf an Projektionen und Folgeabschätzungen zur weiteren Entwicklung des Energiesystems bis 2030 bzw. 2050.
Die Basis dafür soll durch Szenarienarbeiten bereit gestellt werden, die umfassend ausgewertet und auf ihre Folgen für das Energiesystem sowie sozioökonomische und ökologische Folgen hin ausgewertet untersucht werden. Diese Szenarienarbeiten werden durch Varianten und Sensitivitätsrechnungen ergänzt und in einem ausgedehnten Konsultationsprozess diskutiert. Das Vorhaben wird von einem Konsortium aus FhG ISI, GWS und IINAS unter Leitung der Prognos AG bearbeitet.

Laufzeit:
2017
2020
Details